Kartoffelsuppe all over the Shirts Suppenkasper (Bessere Headline, Herr Nilzon?)

Heute morgen, da hab ich sie mir gekauft. Die gute Kartoffelsuppe mit lecker Würstchen drin und Brot mit Walnuß-Stücken darin. Sehr lecker. Und ich bin ja so ein Verzögerungs-Taktiker. Deshalb stellte ich die Kartoffelsuppe, die leckere, erstmal in den Kühlschrank. Zum reifen quasi. Eintopf, das muss man wissen, schmeckt erst wirklich gut, wenn er ein wenig durchgezogen hat. Gulasch auch. Am besten einen Tag in den Kühlschrank stellen und dann nochmal aufkochen. Doppelt so lecker. Versprochen.

Doch zurück zu Kartoffelsuppe. Als ich mich heute den Tag über also von einem Schinken-Käse-Sandwich, Kartoffelchips und meinem Adventskalender ernährte, freute ich mich dabei auf meine leckere super Kartoffelsuppe. Vor 20 Minuten war es dann soweit. Ich umfasste den Pappbecher mit lecker Kartoffelsuppe darin mit beiden Händen und holte ihn Gralsgleich aus seinem kühlenden Gefängniss und positionierte ihn geometrisch exakt in der Mitte der Mikrowelle, stellte wie immer 100% Leistung ein und die Zeit auf 3 Minuten. Ungeduldig wartete ich auf das sahnig-kartoffelige Ergebnis und schließlich machte die Maschine mit dem Ping "Ping"!

Freudig holte die Kartoffelsuppe aus der Mikrowelle und stellte sie auf den Mikrowellen-Grill-3000+-Drahteinsatz auf dem Mikrowellendach. Während ich nach dem Löffel griff, beobachtete ich den Mikrowellen-Grill-3000+-Drahteinsatz mit meinem Pappbecher mit lecker Kartoffelsuppe darauf, wie er sich fröhlich zur rechten Seite neigte und mit voller Würstchen-Einlage in den Karton mit T-Shirts, der offen daneben auf dem Boden stand, ergoß.

Und nachdem ich eben 20 Minuten lang die Küche, die Mikrowelle, T-Shirts, den Kühlschrank, meine Hose, meine Schuhe und den Mikrowellen-Grill-3000+-Drahteinsatz von Kartoffelsuppe befreit habe, mache ich nun Feierabend.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

(AAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHRRRRRRRRGHHHHHH!)