Wir nennen es Arbeit

Das Buch "Wir nennen es Arbeit" von Sascha Lobo und Holm Friebe kann man wirklich jedem empfehlen. Für unsereins im Web verhafteten Blogger bietet es einen historischen Abriß unserer bohemian Vorläufer und interessante Brechtsche Radio-Theorien, projeziert das soziale Web behutsam in die Zukunft und entwirft gegen Ende ganz neue Gesellschaftsmodelle. Und für "Außenstehende", also entweder Nicht-Internetnutzer oder Web1.0er (erkennbar an verschachtelten Tabellen, hihihi) gibt es einen kompletten Überblick über die derzeitig stattfindenden Umwälzungen im Netz und erzählt Ihnen, was statt e-Commerce mittlerweile ganz im Internetz-Mittelpunkt steht: der Mensch und seine Kommunikation.

Doch, ist echt gut geworden, sollte jeder mal lesen, das macht den Kopf frei und pustet einem die Alltagskruste mit ein paar locker hingeschlenzten Zukunftsvisionen.

Warum ich das erst jetzt poste, wo das doch eigentlich überall durch ist? Ich wollte das Buch erstmal komplett lesen, bevor ich hier eine solche Lobhudelei veröffentliche, damit ich auch weiß, wovon ich da schreibe.