Gebenqt

Dass Benq die angeschlagene Handy-Sparte von Siemens mit dem Sahnehäubchen von mehreren hundert Millionen Euro "Schmerzensgeld" nur deshalb übernommen hat, um Siemens von hunderten mehreren hundert Millionen Euro an Abfindungen zu befreien, ist eine infame Unterstellung, die ich hier niemals aufstellen würde!

Auch die Kommentare in Klaus Kleinfelds Intranet-Blog (Danke Johnny!) sind keine Begründung zu behaupten, der Siemens-Vorstand würde sich auf Kosten der Mitarbeiter die Taschen vollstopfen, ganz und gar niemals nicht! Aber ich behaupte mal, dass dieser Kommentar aus K.K.s Blog ein Fünkchen Wahrheit enthalten könnte: "Während Mitarbeiter sich mit Dritte-Welt-Gehältern messen lassen müssen, läßt sich der Vorstand mit denen 'vergleichbarer Unternehmen' messen." und stelle die These auf, das Schlipse während langwieriger Flipchartpräsentationen auf Vorstandsetagen den Ausfluss von Gehirnmasse in genau der Menge des zum Besten gegebenen Bullshits zur Folge hat.

Und auch die großzügigen Angebote des Siemens Vorstandes würde ich niemals als assozial bezeichnen.

All das wären infame Unterstellungen die nichts, aber auch gar nichts mit folgendem Zitat zu tun hätten: "Die deutsche BenQ Mobile wurde in mehrere GmbHs aufgespalten: Eine Asset GmbH, in der Vermögenswerte wie Immobilien und Maschinen und technische Know-how wie Patente mit einem Wert von 250 Millionen Euro eingebracht wurden; eine Management GmbH, in der zwei Millionen Euro als Abfindungen für das Management hinterlegt wurden; und schließlich eine GmbH & Co OHG für die Mitarbeiter, die nur mit 25.000 Euro ausgestattet war, was noch nicht einmal für die Lohn- und Gehaltszahlungen für einen Tag ausgereicht hätte."

Denn was weiß ich schon...