Silent Hill

Ich habe "Silent Hill" gesehen und muss ziemlich beeindruckt sagen, dass diese Game-Verfilmung die seit "Hellraiser" wohl hammermäßigsten Höllenvisionen überhaupt hat. "Constantine" war da ja auch schon nicht schlecht, aber "Silent Hill" ist sowas von morbide, eklig und gruslig, dass man als Horror-Freak echt den Hut ziehen muss.

Der "Teufel" kommt schlachtermäßig mit schrillem Riesen-Metall-"Helm" rüber und zieht tausende skarabäusartige Käferwesen mit Gesichtern hinter sich her, die Menschen fressen ("Die Mumie"-Neuverfilmungen lassen schön grüßen), alles ist voller Blut, Innereien und verbranntem Schmutz, und dann gibt es noch drei zombiemäßige Dämonengruppen: blinde Slasher-Frauen in fiesem Ganzkörper-Verband-Outfit, zu "Zwergen" geschrumpfte und noch glimmende Brandopfer sowie Brandopfer ohne Arme, die dafür ätzenden Ruß aus sich herausspritzen.

Dass der Film des "Crying Freeman"- und "Pakt der Wölfe"-Regisseurs auch noch drastische Splatterszenen aufweist, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Eine in allen Temperatur-Stufen gut sichtbare "Hexenverbrennung" und Menschen, die mit Stacheldraht nur so durch die Gegend zerfetzt werden, dürften die FSK-16-Barriere weit hinter sich lassen! Heavy stuff, meine Lieben.

Die Ästhetik und die Übergänge der verschiedenen Dimensionswelten bzw. die langsamen "Ankriech"-Wellen der Höllenwelt sind visuell allererste Sahne!