Hahaha!

"'Wenn die Zahl der Foren und die Zahl der Einträge so groß ist, dass die Antragsgegnerin nicht über genügend Personal oder genügend technische Mittel verfügt, um diese Einträge vor ihrer Freischaltung einer Prüfung auf ihre Rechtmäßigkeit zu unterziehen, dann muss sie entweder ihre Mittel vergrößern oder den Umfang ihres Betriebs ... beschränken', so das Landgericht Hamburg. Der Gedanke, daß das Landgericht sich damit gleichfalls selbst dazu verurteilen könnte dafür Sorge zu tragen, daß im ganzen Gerichtsgebäude sämtliche möglichen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten - sei es nun das Austreten einer Zigarette am Boden oder die Bestechung eines Richters - zu verhindern und das Gericht andernfalls zu schließen, scheint dem Richter dabei nicht gekommen zu sein.

Noch bemerkenswerter ist aber eine weitere Aussage innerhalb der Urteilsbegründung.

Demnach handelt es sich bei Foren im Internet um eine "besonders gefährliche Einrichtung". Das Gericht ist also offenbar der Ansicht, daß es "besonders gefährlich" ist, wenn Menschen die Möglichkeit haben, in einer mehr oder minder großen Öffentlichkeit unzensiert ihre Meinung zu sagen. Angesichts einer solchen Geisteshaltung scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis alle Parks und Öffentlichen Plätze in Hamburg für die Öffentlichkeit gesperrt werden, könnte doch jemand auf den Gedanken kommen, sich auf eine Kiste zu stellen ud seine Meinung zu sagen."

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