Ich bin Deutschland

Das hier entspricht irgendwie eher meiner Meinung. Weil ich bin tatsächlich, zum Teil, Deutschland: „Die Kritik macht sich an dem Slogan fest und es wird in harter Abgrenzung gezeigt, welche aktuellen oder historischen Auswüchse bundesdeutscher Politik man nicht teilt. Ich hingegen kenne auch noch keine Details der Kampagne, finde sie aber erst einmal gut“ und „Daran beteiligt sind etliche Unternehmen und noch bevor die Kampagne startet, springen die Kritiker reflexmässig los, um ja als erster dagegen zu sein. Ihr, nicht ich! lautet dann auch eine Kampagne, die Johnny gestartet hat und viele springen auf den Zug auf. “

Für alle, die nicht wissen worum's geht. Es geht hierum und darum.

Nachtrag: Kollege Endl sagt's dann auch ganz schön: „Eine Image-Kampagne ist doch vollkommen normal und auch gar keine so schlechte Idee. Und das sie politisch instrumentalisiert wird, mit der Erkenntnis lockt man auch keinem hinter dem Ofen vor. Da sind mir doch die Debatten um soziale Verantwortung 'lieber', als mit so einer Schrotflintenkritik mal alle auf einmal auf's Korn zu nehmen. Zudem ich immer noch nicht so genau weiß, wer denn 'die' nun sind.“

Nachtrag: Der Powerbook-Blogger sagt's etwas drastischer, dafür nicht weniger treffend: „Ich möchte mir den Slogan vom Spreeblick zueigen machen. Ihr, nicht ich! Ihr seid es, die jetzt eine Sau durchs Dorf treiben, nicht ich. Und um ehrlich zu sein, mich kotzt Eure, die ihr da klatscht und brav so ein Badge-Dings in Euer Blog integriert, Haltung an. Klar kann man dann gleich wieder meckern. Meckern geht ja immer gut. Aber wer kommt denn mal mit einem konstruktiven Verbesserungsvorschlag daher?“ [via Werbeblogger]

Ich höre jetzt aber auf mit der Updaterei, das Ganze wird sowieso Thema des Tages und in allen Blogs durchgekaut, da könnt Ihr dann selber lesen. Meine Meinung sollte jedenfalls klar sein: Wenn sich die Medienbranche schonmal 20 Millionen aus den Rippen leiert - und glaubt mir, denen geht es nicht sooo blendend - da soll man dann vielleicht einfach mal die Klappe halten und sich locker machen.