Die Wahrheit

Interview mit dem US-Ökonom Jeremy Rifkin über die Zukunft der Arbeit.
Exzerpt: „Sehen Sie, ich verdiene einen Teil meines Einkommens damit, die Chefs großer Konzerne zu beraten. Wenn ich die frage, ob sie in Zukunft noch Zehntausende von Mitarbeiter haben werden, dann lachen die laut los. Die Wirtschaftsführer wissen längst, wo die Reise hingeht. - Wohin geht sie denn? - Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert.
Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein.“
[via IW&T]

Bitte auch lesen: Kommentar aus der Wortwerkstatt. Exzerpt: „Um die viel zu vielbeschworenen „Arbeitsplätze“ zu schaffen, wird die Wirtschaft bis zu verantwortungsloser Staatsverschuldung subventioniert, werden Steuererleichterungen und -nachlässe in Millionenhöhe gewährt - und was passiert mit den so geschaffenen Arbeitsplätzen? Sie verschwinden bei nächster Gelegenheit wieder.“

Ich glaube mal ganz persönlich, die Gesellschaft ist reif, das sogenannte Bürgergeld mal auf den Diskussionstisch zu legen. Bei Christiansen wurde es auch schon erwähnt.